Jacqueline Forzelius / Junebum Park - Pressemitteilung subzones
 
 
 

      

Jacqueline Forzelius

        

Junebume Park

*1982, Schweden

*1976, Seoul, Korea

 

This is good for you, 2004

  
  

  
I-parking, 2002, digital videol



Jacqueline Forzelius lädt zum Essen. Mit der Kameraeinstellung platziert die Künstlerin den Zuschauer an einen kargen Holztisch. Gegenüber sitzt eine junge, androgyn wirkende Frau. Nichts deutet darauf hin, dass eine zweite Person erwartet wird. Was der Bildausschnitt bereits nahe legt, wird durch die Worte der ›Gastgeberin‹ unterstützt – der geladene Gast befindet sich bereits am Tisch. Die dialogisch anmutenden Kommentare entpuppen sich als Monolog, in dem die junge Frau sich über das Verhalten ihres für den Beobachter unsichtbaren Gastes beschwert. Dabei lassen die Manieren der vermeintlichen Gastgeberin selbst zu wünschen übrig: Sie trinkt, verschüttet, verrührt Joghurt auf dem Tisch, lässt ihn aus ihrem Mund laufen und verschmiert ihn mit den Fingern. Die anfängliche Neugierde des Betrachters weicht einer Faszination, die durch die Perspektive und die direkte Ansprache auch ein Unbehagen impliziert: ›Bin ich gemeint?‹ Die Künstlerin bewegt sich auf der visuellen, akustischen und emotionalen Ebene, die das menschliche Kommunikationssystem ausmachen. Sie zeigt die Grenzen dieses Systems auf, wenn sich Erzählstränge auf diesen Ebenen gegensätzlich zueinander verhalten.

Quelle: www.videonale.org
                                                          



In his short films like I parking, II building, IIIcrossing June Bum Park plays around with these shifts in scale: everyday scenes such as parking a car, constructing a building, or crossing a road are animated by gigantic hands (the artist's own), and people and objects turn into playthings of a higher power. The manipulations appear tiny, their movements seem pre-determined, and all the figures do not let themselves be distracted from their goal. Cleverly they evade the intruder's hands and continue on their way with the determination a column of ants. June Bum Park re-organises the realm of human beings through the film medium. Repetitions, with slight adaptations and shifts in scale create a new environment, transferred onto virtual images, which then expose the structure of that environment.

 

 
 
Jacqueline Forzelius und Junebum Park sind in unseren subZONEs vom 7. Juli bis 5. August zu sehen.

 
 

© 2004 All rights reserved: BigArt Services GmbH
Galerie Adler, Hanauer Landstr. 134, 60314 Frankfurt, Germany, +49 (0)69-43053962,
mail@GalerieAdler.com, www.GalerieAdler.com