Alejandro Vidal - Texts
                                                                                     
Alejandro Vidal

Seit Jahren fokusiert sich Vidal auf das Thema Gewalt. Er beschäftigt sich dabei mit der „Ästhetik“ in der Gewalt, kurz vor der Eskalation. Er analysiert dabei die unterschiedlichen Faktoren der sozialen, politischen, globalisierten Welt und bringt Einflüsse von Kampfsporthandbüchern, Aktivismus, Post Rave, 70er-Jahre- Elektropunkbands etc. in seine Arbeiten ein.

Marketing und Politik verzerren unsere Verhaltensweisen gegenüber Gewalt und bestimmen unser Leben in Großstädten. Vorsichtig untersucht Vidal die derzeitige "Staatssicherheit" und ihre Terrorcodes und diese in ihren sozialen und globalen Zusammenhängen.
Alejandro Vidal inszeniert Erscheinungsformen von Hass und Gewalt, wie sie heute in den Städten üblich sind. Dabei modifiziert er das Angreifer/Opfer-Konzept, insbesondere, wenn man den Aggressor im Kontext von Reaktionen gegen Macht und Regierungsstrukturen sieht.
Vidal spricht von einer "culture of fear"; je mehr Angst uns das System einflößt und je mehr die Gesellschaft Furcht instrumentalisiert, desto oberflächlicher werden unsere Werte. Vidal präsentiert eine Definition des gewalttätigen Menschen in einer gewaltsamen Welt, in der das Gesetz gebrochen werden muß, um zu überleben.
 
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